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Leben und Studieren in Bonn

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Die Theatergruppe LaClínica bei einer modernen Inszenierung des Maya-Tanzdramas "Rabinal Achi" am "Tag der Offenen Tür" in der Villa Hammerschmidt, 4. Juni 2018
(Foto: Antje Gunsenheimer)

 

 

Das Leben in Bonn und das Studium an einer der größten Universitäten Deutschlands haben viel zu bieten. Direkt am Rhein gelegen, verfügt Bonn mit seinen vielen internationalen Organisationen, Behörden, Bundesministerien und Stiftungen über ein umfassendes kulturelles und berufliches Angebot sowie ein vielfältiges studentisches (Nacht-)Leben. Dabei bleibt es überschaubar, mit kurzen Wegen und schnellen Zugängen zu Naherholungsgebieten.Wir haben einige Vorabinformationen zur Vorbereitung des Studiums in Bonn zusammengestellt: 

  1. Wohnen
  2. Transport
  3. Verpflegung
  4. Die Angebote der Fachschaft für (Erstsemester-)Studierende
  5. Künstlerische Freizeitgestaltung mit der Theatergruppe LaClínicA
  6. Die Gruppe OXIS

 

1. Wohnen

Die Stadt Bonn, mit ihren knapp 320.000 Einwohnern, zeichnet sich unter anderem durch ihre übersichtliche Infrastruktur und durch kurze Wege aus. Die Abteilung für Altamerikanistik und Ethnologie ist in der Oxfordstraße und somit in unmittelbarer Nachbarschaft zur Innenstadt verortet. Die umliegenden Stadtteile - Altstadt, Zentrum, Endenich oder auch Poppelsdorf und Beuel - bieten sowohl private Wohnangebote wie auch Studierendenwohnheime. Eine detaillierte Übersicht der Wohnmöglichkeiten mitsamt Links zur Suche nach Zimmer / Appartments etc. findet sich auf den Informationsseiten für internationale Studierende wie auch auf der generellen Informationsseite der Universität Bonn.


Studierendenwerk

Das Studierendenwerk bietet ebenfalls Wohnmöglichkeiteb. Generelle Informationen zum Studierendenwerk und zu den Wohneinheiten finden sich auf ihrer Seite. Für die Bewerbung auf ein Zimmer erfolgt zunächste eine unverbindliche Anfrage, für die weder Immatrikulationsbescheinigung noch Zulassungsbescheid erforderlich sind. Aufgrund von Wartezeiten ist es daher ratsam, möglichst zeitnah nach der Wahl des Studienortes einen Platz zu beantragen:


 

 Wohnheim.png

 (Quelle: https://tl1host.eu/SWBN/#admission)

 

 

So bieten sich beispielsweise folgende Wohnheime aufgrund ihrer räumlichen Nähe zur Abteilung für Altamerikanistik und Ethnologie an:

Wohnanlage Gangolfstraße: Einzelzimmer, Mieten zwischen 210 und 350 Euro
Wohnanlage Nassestrasse: Einzelzimmer, Mieten zwischen 220 und 370 Euro
Wohnanlage Newmanhaus, Adenauerallee: Einzelzimmer und Wohngemeinschaft, Mieten zwischen 300 und 510 Euro
Wohnanlage Tillmannhaus, Lennéstraße 26-28: Einzelzimmer und Appartements, Mieten zwischen 250 und 590 Euro
Wohnanlage Werner-Klett-Haus, Lennéstraße 3: Einzelzimmer und Appartements, Mieten zwischen 195 und 320 Euro
Wohnanlage Carl-Schurz-Haus, Kaiserstraße: Einzelzimmer, Mieten zwischen 275 und 490 Euro

 

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2. Transport

In Bonn ist fast alles mit dem Fahrrad zu erreichen. Daher empfiehlt es sich, ein Fahrrad zu erwerben. In der Regel findet während des Semesters jeden ersten Samstag im Monat ein Fahrradmarkt auf der Hofgartenwiese vor dem Hauptgebäude der Universität statt. Dort können Fahrräder und Zubehör günstig erworben werden. Nähere Informationen bietet der AStA. Neben der Möglichkeit des Fahrraderwerbs bietet der AStA zudem eine Fahrradwerkstatt, in der das eigene Rad unter Anleitung repariert werden kann.

Der Studierendenausweis ermöglicht eine kostenlose Benutzung aller Nahverkehrsmöglichkeiten in Nordrhein-Westfalen. Zusätzlich kann ab 19 Uhr eine Person oder ein Fahrrad auf dem Studiticket (im VRS-Gebiet) mitgenommen werden (Stand: August 2018 - da die Verträge sich beständig ändern, sollte in jedem Falle die Seite des AStAs für die aktuellen Beförderungsbedingungen konsultiert werden).

 

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3. Verpflegung

Für Studierende der Universität Bonn gibt es die Möglichkeit in einer der Mensen zu essen. Dort kann entweder mit der Mensa-card bezahlt werden, welche vor Ort erworben werden kann oder man zahlt bar (in der neuen Mensa in Poppelsdorf kann nur mit der Mensa-Card bezahlt werden). Die Speisepläne können unter dieser Homepage abgefragt werden. Neben verschiedenen Hauptgerichte, welche mit unterschiedlichen Beilagen frei kombiniert werden könne, bietet die Mensa auch eine Salatbar und auch vegetarische und vegane Angebote.

Zusätzlich zu den Mensen finden sich sowohl in der Innenstadt (beispielsweise Foodtrucks auf dem Marktplatz während der Mittagszeit), am Bertha-von-Suttner Platz oder auch in unmittelbarer Nachbarschaft des Hauptgebäudes der Universität zahlreiche Restaurants, Bars und Cafés.

 

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4. Die Angebote der Fachschaft für (Erstsemester-)Studierende

Die Fachschaftsvertretung der Abteilung Altamerikanistik und Ethnologie ist ein selbstständiges Organ, das sich aus Student*innen aus den Bereichen Lateinamerika-/Altamerikastudien (Bachelor) sowie Altamerikanistik/Ethnologie (Magister) zusammensetzt. Sie vertritt die Interessen der Studierenden und bieten ihnen eine Anlaufstelle bei Fragen und Problemen rund um das Studieren in unserer Abteilung.

Alle, die Interesse haben, die Fachschaft bei ihrer Arbeit zu unterstützen, sind immer gerne willkommen! Die Fachschaft sucht stets engagierte Menschen, die das Studieren in unserer Abteilung positiv gestalten und den Kreis der aktiven Mitglieder erweitern. Genauere Informationen über die Fachschaft und wichtige Informationen insbesondere für Erstsemesterstudierende erhaltet ihr ihrer Homepage. Oder ihr schreibt eine Mail an: fachschaftethno (at) gmail.com

 

 

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5. Künstlerische Freizeitgestaltung mit der Theatergruppe LaClínicA

„La Clínica“ gründete sich 2006 als spanischsprachige Theatergruppe der Abteilung für Romanistik an der Universität Bonn unter Leitung von Dr. Elmar Schmidt. Die Schauspieler sind zumeist Studierende der Hispanistik und der Lateinamerika-und Altamerikastudien. Zu vergangenen Aufführungen der Gruppe gehörten 2011/12 die bekannte spanische Tragödie „Bodas de sangre“ von Federico García Lorca (von 1937), in einen modernen Kontext gesetzt. Ebenfalls brachte LaClínica das moderne chilenische Stück „Herencia“ unter der Leitung des Autors und Regisseurs Antonio Fuentes 2014 in der Brotfabrik in Beuel zur Aufführung.

Die obigen Fotos zeigen Szenen einer Aufführung aus dem 2018 am Tag der offenen Tür in der Villa Hammerschmidt, Bonn. Die Theatergruppe führte das spanisch-sprachige Drama „RESET. La Última Revolución“ auf. Es basiert auf den ursprünglichen Ideen des guatemaltekischen Tanztheaters „Rabinal Achí“ aus der frühen Kolonialzeit. Die neue Produktion des „Rabinal Achí“ entstand in Zusammenarbeit mit dem chilenischen Regisseur Pedro Fuentes. Dabei wurde die Grundidee der konkurrierenden Königreiche um Ressourcen anhand des Schicksals der beiden Prinzen Rabinal Achi und K‘iché Achí einführend genutzt, um im weiteren Verlauf des Stückes die Ungleichheit zwischen dem globalen Norden und dem Süden in verschiedenen Szenen zu thematisieren.

Aktuelle Informationen und Ankündigungen finden sich auf ihrer Facebookseite.

 

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6. Die Gruppe OXIS

Die Gruppe OXIS ist eine Initiative aus Bonn, die sich kritisch mit aktuellen Debatten aus und über Lateinamerika auseinandersetzt. Sie organisiert Veranstaltungen, wie z.B. das jährliche Independent Filmfestival „Mira“, Fotoausstellungen, Film- und Vortragsreihen etc. und versuchen hier insbesondere Inhalte aufzugreifen, die sonst kaum Beachtung finden. Ihr Ziel ist es, differenzierte Perspektiven und Akteur*innen aufzuzeigen und zu Wort kommen zu lassen. Weitere Infos gibt es auf ihrer Website.

 

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