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Oliver Nahm

 

Die Beziehung zwischen Mensch und Tod: eine historische und kulturvergleichende Analyse der Bedeutung des Todes

 

Der Tod gehört ohne Frage zu den wichtigsten Aspekten der menschlichen Existenz. Dabei ist er viel mehr als der Endpunkt unseres Daseins. Er ist ständiger Begleiter, prägt unser Leben und zwingt uns, auf die ein oder andere Art und Weise mit ihm umzugehen. Hierbei existiert ein großes Spektrum an Reaktionen auf das Dahinscheiden einer Person und eine Vielzahl äußerer Faktoren, die diese beeinflussen (Kultur / Religion / individuelle Situation).

Ziel dieser Arbeit soll es sein, die Gesetzmäßigkeiten zu erkennen, die hinter all diesen individuellen und gesamtgesellschaftlichen Todesinterpretationen liegen. Das heißt, es soll der Versuch unternommen werden, Erkenntnisse über die archetype Beziehung zwischen Menschen und Tod und deren kulturell / religiöse Verarbeitung zu erlangen.

Um dem Ziel der Arbeit gerecht werden zu können, sollen nicht nur individuelle Zeugnisse mit Bezug auf den Tod und die kulturellen Normen verschiedener Gesellschaften untersucht werden, sondern es soll auch besonderes Augenmerk auf das Spannungsverhältnis zwischen diesen beiden Seiten gelegt werden. Wenn die so gewonnenen Erkenntnisse über alle, oder zumindest die meisten Kulturen, hinweg konstant bleiben, erscheint es gerechtfertigt, von einer grundlegenden menschlichen Disposition zu sprechen.

 

Betreuer: Prof. Dr. Nikolai Grube

Kontakt: onahm (at) uni-bonn.de

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