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Sarah Albiez

Die Tarasken - Außenbeziehungen und außermesoamerikanische Kontakte und ihr Einfluss auf den taraskischen Staat (Arbeitstitel)

 

diss_albiezDie westmexikanischen Kulturen, insbesondere die Tarasken, sind ein wichtiges Gebiet vorspanischer politischer Entwicklung und kulturgeschichtlich von großer Bedeutung, denn zum einen gehören die Tarasken eindeutig zu den mesoamerikanischen Hochkulturen, zum anderen weisen sie einige kulturelle Elemente auf, die sie von den anderen mesoamerikanischen Kulturen unterscheiden. Dennoch sind sie in der Forschung stark vernachlässigt worden. Bislang kaum untersucht sind auch die Außenbeziehungen des taraskischen Staates. Dabei bilden sie einen entscheidenden Faktor für die Sonderrolle der Tarasken in Mesoamerika und ihre Analyse ist äußerst bedeutsam für das Verständnis der Entwicklung des taraskischen Staates. In meinem Dissertationsvorhaben will ich deshalb einerseits sämtliche Außenbeziehungen im Hinblick auf Wechselwirkungen mit internen Faktoren untersuchen, andererseits möchte ich die Wechselwirkungen der Außenkontakte untereinander analysieren, indem ich zunächst eine spezielle Analyse der außermesoamerikanischen Kontakte erstelle, um dann deren Auswirkungen auf die Außenbeziehungen zu anderen mesoamerikanischen Völkern zu untersuchen.

 

Betreuer: Prof. Dr. Nikolai Grube, Dr. Hans Roskamp (Colegio de Michoacán, Mexiko)

Förderung: Gerda Henkel Stiftung, Düsseldorf

Kontakt: sarahalbiez (at) hotmail.com

 


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