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Die Abteilung hat eine lange Tradition in der Erforschung und Lehre amerindischer Sprachen. Regelmäßiger Bestandteil des Curriculums sind Nahuatl, die beiden Maya-Sprachen Yukatekisch und K'iche' sowie die Variante des Quechua Ayacuchano (siehe Karte). Je nach Verfügbarkeit von Lehrkräften kommen auch andere Sprachen hinzu.

SprachkarteNahuatl Yukatekisch K'iche' Quechua

Den indigenen Sprachen kommt in der Altamerikanistik von jeher eine Schlüsselrolle zu:

  • Sprachstruktur und Lexikon bieten Einblicke in kulturspezifische Denksysteme amerindischer Gesellschaften in Gegenwart und Vergangenheit.
  • Sprachen bilden die Basis für die ethnographische Forschung vor Ort.
  • Viele Schrift-Dokumente aus der Kolonialzeit wurden in den autochthonen Sprachen verfasst, weshalb vor allem Kenntnisse in den vier Sprachen aus dem Standard-Lehrangebot der Abteilung Voraussetzung für die ethnohistorische Forschung sind.
  • Die Maya-Sprachen dienen als Grundlage bei der Entzifferung der Maya-Hieroglyphenschrift.
  • Über die Analyse von Sprachverwandtschaften lassen sich historische Entwicklungen auf dem amerikanischen Kontinent bis hin zur Besiedlungsgeschichte rekonstruieren.

In den Sprachkursen werden Grundkenntnisse vermittelt, die eine Basis für die eigenständige Forschung und Projektmitarbeit bilden und die individuelle interkulturelle Kompetenz erweitern. Darüber hinaus widmet sich die Abteilung in Forschung und Lehre Themen der Sprachdokumentation und Sprachdeskription, der Ethno- und Soziolinguistik, sowie dem Problem von Sprachbedrohung und Sprachsterben.

 

 


  Yukatekisches Maya Nahuatl K'iche' Quechua

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