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Neues Forschungsprojekt: "Die kostarikanischen Felsbilder der Cordillera de Guanacasteals Spiegelbild von Transkulturalität und politischer Interaktion"

Das Forschungsvorhaben "Die kostarikanischen Felsbilder der Cordillera de Guanacasteals Spiegelbild von Transkulturalität und politischer Interaktion" will anhand der Felsbilder der kostarikanischen Cordillera de Guanacaste die Kulturabfolge, symbolische Repräsentation und politische Organisation in der archäologischen Region Gran Nicoya untersuchen. Im Mittelpunkt sollen dabei die komplexen Petroglyphen des Fundorts Pedregal (G-540 Pd) und die Oberflächenbefunde der benachbarten Siedlung von El Hacha (kein Fundortschlüssel) stehen. Das Gebiet zählte seit 800 n.Chr. zur südwestlichen Peripherie Mesoamerikas und wies sowohl Kontakte in den Mayaraum als auch in das mexikanische Hochland auf. Aufgrund ihrer kulturellen Grenzsituation kann dieselbe Region aber auch zum besseren Verständnis der Interaktion dienen, welche die archäologische Zwischenzone mit dem nördlichen Andenraum verband.

Projektleitung: Dr. Martin Künne

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