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Absolventin Lea Carstens erhält Gender Studies Prize 2017 der Universität Bonn

Für ihre Masterarbeit in den Kulturstudien zu Lateinamerika mit dem Thema "Von Körpern und Apparaten: Self-Tracking aus kollaborativ-autoethnografischer Perspektive" wurde Lea Carstens mit dem Gender Studies Prize 2017 des Gleichstellungsbüros der Universität Bonn ausgezeichnet.

Mit dem Gender Studies Prize wird an der Universität Bonn jährlich die beste Abschlussarbeit sowie Dissertation ausgezeichnet, die eine Fragestellung aus dem Bereich der Gender und/oder Queer Studies ins Zentrum der Untersuchung rückt. Der Preis ist mit 250,00 Euro für die beste Bachelor-Arbeit, für alle anderen Abschlüsse mit 500,00 Euro und für die beste Doktorarbeit mit 750,00 Euro dotiert.

Lea Carstens hat in ihrer MA-Arbeit mit dem Self-Tracking als multiples Bedeutungsfeld ein sehr aktuelles und nicht nur für die ethnologische Forschung innovatives Thema ausgewählt und mit einem sehr gut durchdachten Methodenspektrum bearbeitet. Ausgangspunkt ist die Beobachtung, dass die alltäglich gewordene digitale Technologie des Self-Tracking die klaren Trennungenslinien zwischen Körpern und Apparaten unscharf werden lassen. Diese Tendenzen der Auflösung der Grenzlinien zwischen Mensch und Technik möchte sie empirisch auf- und nachspüren; ihre Arbeit versteht sie daher als Beitrag zur Diskussion um die Grenzen von Körper und Technik im Kontext der Ethnologie und der Gender Studies.

Mehr zum Gender Studies Prize der Universität Bonn unter: https://www.zfkw.uni-bonn.de/projekte/gender-studies-prize

Preisträgerin: Lea Carstens
Thema der Masterarbeit: Von Körpern und Apparaten: Self-Tracking aus kollaborativ-autoethnografischer Perspektive
Erstgutachterin: Prof. Dr. Karoline Noack
Zweitgutachterin: Prof Dr. Bettina Wuttig

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